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Ökumenische Autobahnkirche Waidhaus,

zugleich Radwegekirche

 

Bildberichte der Veranstaltungen

 

»Fest-Gottesdienst zum 10-jährigen Bestehen der Ökumenischen Autobahnkirche Waidhaus«

- 6. Juli 2014 -

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Gemeinsam feierten (von links) Dekan Dr. Wenrich Slenczka, Pfarrer Georg Hartl, Laienpredigerin (ord.) Gunhild Stempel, Stadtpfarrer Peter Peischl und Prediger Albrecht Stammler den ökumenischen Festgottesdienst zum zehnjährigen Bestehen der Waidhauser Autobahnkirche. Pfarrerin Zuzana Kalenská verband fließend Deutsch, Tschechisch und Englisch in Übersetzung.

Text und Bilder: (2+3): "DER NEUE TAG"  //  (1): NN

 

 

 

»Ökumenischer Gottesdienst« mit offenem Gastmahl - zum Tag der Deutschen Einheit

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An jedem 3. Oktober gibt es seit mehreren Jahren einen ökumenischen Gottesdienst in der Ökum. Autobahnkirche Waidhaus an der A6. Wir wollen an diesem Tag keine Wunden aufreißen, sondern Danke sagen, dass Ost- und Westdeutschland vereint sind. Das taten wir diesmal nicht nur in Liturgie und Predigt, sondern - ganz neu für alle Beteiligten - in und mit einem "offenen Gastmahl“, so wie es Jörg Zink in seinem gleichnamigen Buch begründet. Alle Gottesdienst-Besucher saßen zum Schluss an zwei langen Tafeln im Altarraum; - Teilnehmer der Herrnhuter Brüdergemeine aus Ebersdorf/Thüringen, evangelische und katholische Christen aus Waidhaus und dem Umland sowie auch Gästen, - von der Autobahn abgefahren. Wir tauschten uns aus - auf Augenhöhe über gemeinsame Lebensfragen - hörten auf die Musik der Querflöte …

Bilder: G. Stempel // Text: H. Wellner  /  2014

 


»Ökumenischer Straßenunfallopfer-Gottesdienst - in der "Autobahnkapelle der Versöhnung" - Šlovice (Plzeň) / CZ«

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Zu Gast beim Ökumenischen Straßenunfallopfer-Gottesdienst in der Autobahnkapelle Šlovice (Plzeň) / CZ. Sechs Mitglieder des »Trägervereins Ökumenische Autobahnkirche Waidhaus« nahmen als Gäste auch am Unfallopfer-Gottesdienst in der Autobahnkapelle Šlovice teil. Das bedeutete sowohl Anteilnahme als auch Verbundenheit zu unseren tschechischen Nachbarn; - liegen doch beide Autobahnkirchen, die derzeit einzige ökumenische in der Oberpfalz und auch die einzige in Tschechien, an der A6/D5, der "Via Carolina" (Nürnberg - Pilsen - Prag)

Bild: Gedenk-Andacht mit dem Bischof von Pilsen, Mons. František Radkovský, Pfr. Karel Šimr, Pfr. Jiří Chytil, Pater Emil Suokup, Pfr. Georg Hartl (v.r.)

Bilder: A. Stahl-Grundmann, H. Wellner  // Text: H. Wellner  / 2014

 

» Heiligabendfeier 2015 « - mit Flüchtlingen ...

 

Heiligabend 2015 mit Fluchtlingen

... "Weihnachten, so wie es sein soll: Wo Menschen zusammenkommen aus verschiedenen Gegenden und sich dennoch verstehen." 

   - So sah Gunhild Stempel den "Gottesdienst für alle". Jedes Jahr trifft sich an Heiligabend eine bunt gemischte Gesellschaft zur ungewöhnlichen Zeit in der Autobahnkirche. Nicht die Pfarrangehörigen - evangelisch oder katholisch - feiern hier  Weihnachten, sondern vor allem jene, die sich andernorts weniger gut aufgehoben fühlen. Gerne stand Mesner Peter Helgert ersatzweise parat, um Liedzettel an alle Eintretenden zu verteilen.

Ulrike Kießling aus Vohenstrauß stimmte festliche Weisen auf dem Harmonium oben auf der Empore an. Pfarrerin Gunhild Stempel  leitete den Ablauf der wohl außergewöhnlichsten Christmette in der Region zwischen Vohenstrauß und der Grenze zu Böhmen. 

Mit den Worten: "Ja, guten Abend liebe Festgemeinde", begann sie die gemeinsame Feier. Eine Überraschung, "über die wir uns sehr  freuen", kündigte sie zudem gleich eingangs an. Ihr Gruß galt den Waidhauser Flüchtlingsfamilien: "Es sind alle bei uns. Alle haben ihr  Mitmachen lange Zeit in deutscher Sprache gelernt." Zwischen gemeinsam gesprochenen Texten wurde viel gesungen. Ohne Mühe  stellte Stempel eine Verbindung zu Christi Geburtsort her. "In Palästina ist es zur Zeit auch warm", meinte sie im Vergleich zu dieser  'Frühlingsweihnacht' 2015. Dort kämen auch Menschen zusammen, die sich nicht kennen und nicht verstehen, aber dennoch  miteinander Weihnachten begehen: "Dichter am Geschehen können wir gar nicht sein als heute", lud sie die Flüchtlingsfamilien ein,  nach vorne zu kommen."Wer könnte die Herbergssuche besser sprechen und singen, als unsere neuen Bürger von Waidhaus." Unter  Leitung von Sieglinde Riedl klappte der erste Auftritt tadellos und spontaner Beifall setzte ein. Noch einmal holte Stempel die Schar  nach vorne, um das "Stille Nacht, heilige Nacht" anzustimmen, in das alle Mitfeiernden abschließend fröhlich einstimmten ...                       

 Quelle: Text und Bild „DER NEUE TAG“ / fjo

 

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Reisesegen

Der Herr sei vor dir,
um dir den rechten Weg zu zeigen.

Der Herr sei neben dir,
um dich in die Arme zu schließen
und dich zu schützen.

Der Herr sei hinter dir,
um dich zu bewahren
vor der Heimtücke böser Menschen.

Der Herr sei unter dir,
um dich aufzufangen, wenn du fällst,
und dich aus der Schlinge zu ziehen.

Der Herr sei in dir,
um dich zu trösten,
wenn du traurig bist.

Der Herr sei um dich herum,
um dich zu verteidigen,
wenn andere über dich herfallen.

Der Herr sei über dir,
um dich zu segnen.

So segne dich der gütige Gott.