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Besuchsdienst
Aktualisiert (Dienstag, den 07. September 2010 um 21:44 Uhr)
Besuchsdienst
Um alte Menschen und Alleinlebende, Kranke im Krankenhaus oder zuhause und Menschen in Notlagen sollte sich eine Gemeinde kümmern. Neuzugezogene müssten besucht und über die Angebote in der Gemeinde informiert werden, um so zu ihrer Integration beizutragen. In den Aussenorten Moosbach, Eslarn und Waldthurn lebt eine größere Zahl evangelischer Christen, deren Distanz zur Kirche man abbauen möchte. Insbesondere an runden Geburtstagen warten die Jubilare auf persönliche Anerkennung und Aufmerksamkeit.
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"Was möchte ich bei einem Gemeindebesuch?"
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Von den Teilnehmenden wurden folgende Aspekte (Ziele und Motivationen) als besonders wichtig eingestuft:
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Ich möchte zu Gottesdiensten und Veranstaltungen einladen
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Ich möchte zuhören
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Ich möchte zeigen: Deine Gemeinde kümmert sich um dich
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Ich möchte menschlichen Kontakt herstellen
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Wenn nötig, möchte ich helfen bzw. Hilfe vermitteln.
Abschließend wurden Erfahrungen derjenigen Gemeindeglieder ausgetauscht, die bereits Besuche machen:
... und wen dürfen wir demnächst weiterhin auf dem Foto festhalten ?
Ältere Menschen und Kranke würden sich über einen Gesprächspartner freuen, während Neuzugezogene, die sich erst an ein neues Umfeld gewöhnen müssen, daran interessiert seien, "was in der Gemeinde los ist".
Den neuen Gemeindegliedern könnte im Rahmen der Besuche ein "Begrüßungsbrief" oder ein Faltblatt mit den wichtigsten Informationen über unsere Gemeinde ausgehändigt werden.
Bei der Frage, ob die Besuche von einer oder zwei Personen vorgenommen werden sollten, müsse man wiederum nach der Zielgruppe differenzieren. Vor allem bei Besuchen im Krankenhaus seien die Patienten manchmal überfordert, wenn sie sich auf mehr als eine Person konzentrieren müssten.
Negative Erfahrungen seien eher die Ausnahme, weil die Besuche vorwiegend positiv aufgenommen würden. Jedoch stehe immer die Gefahr der Überforderung der Besuchenden im Raum. Denn die Ehrenamtlichen hätten nicht die Qualifikation eines Psychologen oder Theologen und seien auch nicht in der Lage, ggf. einen verlorenen Lebenspartner zu ersetzen. Deshalb wird eine regelmäßige Begleitung und Zurüstung für diesen wichtigen Dienst einer Gemeinde als notwendig erachtet.
Nachdem nun der diesbezügliche Anfang gemacht wurde, sollte das weitere Vorgehen im Rahmen von routinierten Gesprächsrunden im Gemeindehaus vertieft werden.


