oben

 

def-symbol

Aus dem Frauenbund

frauenbundlogo

 

Herzliche Einladung an alle Mitglieder und Freundinnen zu folgenden Veranstaltungen

   
Donnerstag,
14.11.19
19.00 Uhr im Ev. Gemeindehaus
Einführung in die Welt der ätherischen Öle, die ätherische Hausapotheke
und ihr Einsatz in verschiedenen Lebenslagen.
Referentin Christine Gref.
   

Für Fahrgelegenheiten bitte bei den Frauen der Vorstandschaft anrufen! 

 

Kunst und Genuss in Bayreuth

Frauenbundausflug nach BayreuthDer evangelische Frauenbund lud zu einer Tagesfahrt nach Bayreuth. Bei Nieselwetter startete der vollbesetzte Bus in Vohenstrauß. Nach knapp einstündiger Fahrt erreichte die bunt gemischte Gruppe das Markgräfliche Opernhaus. Im prächtigen Zuschauerraum erfuhren die Zuhörer viel Wissenswertes über den von Markgräfin Wilhelmine geplanten Bau anlässlich der Hochzeit ihrer einzigen Tochter mit dem Herzog von Württemberg. Das barocke Theater war schon zu seiner Zeit ein "Fertigbau", denn das Logenhaus wurde aus Holz vorgefertigt und in die steinerne Gebäudehülle eingestellt. Die prunkvolle Ausgestaltung besteht ebenfalls aus bemaltem Holz. Die Bemalung ist während der sechsjährigen Restaurierung lediglich gereinigt worden und fast vollständig erhalten, was für ihre Qualität spricht.Gewappnet mit geballtem Kulturwissen machten sich die Besucher auf in die nahe Fußgängerzone. In Eigenregie konnte jeder die nähere Umgebung erkunden. Wer noch mehr Geschichte erfahren wollte, konnte das Alte und Neue Schloss mit dem Hofgarten oder Richard Wagners Villa Wahnfried besichtigen. Wen das Hier und Heute interessierte, machte sich auf in die vielen Einkaufsmöglichkeiten, die Bayreuth bietet. Nach der frei verfügbaren Zeit traf sich die Gruppe, um nach einem kurzen Fußweg die Brauerei Maisel zu besichtigen. Im dortigen Backsteingebäude begann vor mehr als hundert Jahren der Aufstieg von der lokalen Brauerei zum heutigen Großunternehmen. Hier kann man heute noch die alten Sudkessel und Gerätschaften sehen, die früher für das Brauwesen genutzt wurden. Aber genauso werden auch die modernen Utensilien in der neuen Brauwerkstatt gezeigt, in der besondere Biere gebraut werden, die nicht in den Getränkemärkten angeboten werden können. So viel Wissen macht hungrig und durstig. Im angeschlossenen Restaurant Liebesbier konnte man zu kreativen Speisen ausgefallene Bierspezialitäten oder ein oder mehrere der angebotenen Biere aus Fass oder Flasche probieren. Dort hat ein abwechslungsreicher Tag seinen passenden Abschluss gefunden.

 

Lydia Gajan rückt an erste Stelle
(Bericht: Elisabeth Dobmayer, Onetz vom 28. März 2019)

JHV 2019

Der Evangelische Frauenbund stellt sich neu auf. Zukünftig wird es auch einen Vorstandsrat zur Vorstandschaft geben, der sich bis zu zweimal jährlich in die Frauenbundarbeit einklinkt und beratend tätig sein wird.
Lydia Gajan (sitzend, links) steht nun an erster Stelle beim Evangelischen Frauenbund. Zur engeren Vorstandschaft gehören auch Stellvertreterin Karin Wappmann (sitzend, Zweite von links) und Lore Marko aus Moosbach (sitzend, Zweite von rechts), die sich um die Kassenführung kümmert.
Lydia Gajan wurde in der Jahreshauptversammlung im Gemeindehaus zur neuen Vorsitzenden des Evangelischen Frauenbunds gewählt. Damit tritt sie die Nachfolge von Karin Wappmann an, die seit 2003 im Führungskreis tätig ist und nun in die Stellvertreterposition zurück rückt. „Ich will nicht mehr als erste Vorsitzende kandidieren und würde es begrüßen, wenn sich Neue für die Frauenvorstandsarbeit begeistern könnten und diese auch mittragen“, führte Wappmann vor den Neuwahlen aus, nachdem sie ihren letzten Bericht vor dieser Runde abgegeben hatte.

Dürers Hände wählte Wappmann für die kleine Andacht im Vorfeld aus. Der große Maler aus Nürnberg lebte vor mehr als einem halben Jahrtausend. Doch seine Bilder sprechen die Menschen noch immer an. Vielen Betrachtern hätten es wohl die bekannten „Betenden Hände“ angetan. Es sind seine Hände, die der Künstler mit Hilfe eines Spiegels in allen Einzelheiten malte, fand man heraus. Albrecht Dürer sagte einmal: „Das Leben ist entweder ein Seil oder ein Federbett. Man gebe mir das Seil.“ Mit einem Seil könne man Abgründe überwinden und auf einem Seil kann man, nachdem man hundert und einmal heruntergefallen ist, am Ende vielleicht sogar tanzen. Seitdem sie diesen Satz von Albrecht Dürer kennt, stelle sie sich seine Hände vor, wie sie ein Seil umfassen. Sinnbild von harter Arbeit und zugleich Sinnbild für einen letzten, sicheren Halt, so Wappmann. Genauso tüchtig waren die Hände des Frauenbund-Vorstands. „Wir haben versucht am Seil zu ziehen, versucht, es straff zu halten und sie alle mit zu ziehen“, verwendete Wappmann die Worte des großen Künstlers.

Nicht jede der Vorstandsfrauen habe immer und jederzeit die gleiche Energie zur Verfügung. Gesundheit, Familie, zu betreuende Angehörige, Beruf und ehrenamtliches Engagement in der Kirche forderten die Kräfte und eine hohe Organisation. Allen im Team wollte Wappmann einmal ganz offiziell ein „Dankeschön“ überbringen. Doch auch den Mitgliedsfrauen galt ihr Dank, denn sie alle gehen den Weg der Frauenbundarbeit mit und zeigen durch ihre Mitgliedschaft und Spenden, dass sie der Gemeinschaft verbunden sind. „Greifen sie auch in Zukunft unser Seil, ziehen sie mit uns an einem Strang. Egal wo und wie, mal stärker und mal schwächer, mal näher oder weiter weg. Bleiben sie mit uns an dem Seil, dass uns verbindet, untereinander und mit Gott“, appellierte die scheidende Vorsitzende an alle Anwesenden.
Bei den Neuwahlen ergab sich eine entscheidende Änderung. Neben der engeren Führungsriege und der erweiterten mit dem Beiratsgremium wählten die Frauen erstmals in ihrer über 90-jährigen Frauenbundära einen sogenannten Vorstandsrat, der zukünftig ein- bis zweimal pro Jahr dem Vorstand beratend zur Seite steht. 34 Wahlberechtigten hatten zuvor einstimmig für die Schaffung dieses zusätzlichen Gremiums votiert. Wahlleiterin Ulrike Kießling dankte auch im Namen des Kirchenvorstands für die engagierte Arbeit Karin Wappmann, die viele Ideen einbrachte und viel Herzblut in die Frauenarbeit steckte. In den nächsten vier Jahren steht Lydia Gajan nun der Gemeinschaft vor. Karin Wappmann ließ sich zur zweiten Vorsitzenden wählen, nachdem niemand bereit war, diesen Posten zu übernehmen. Die Kassengeschäfte führt Lore Marko aus Moosbach. Als Beisitzer ließen sich Silvia Wurdack, Nina Mehta-Jander, Andrea Weich (Schriftführerin), Christa Lehner, Bärbel Riedel aus Pleystein (nicht auf dem Foto) und Evi Kelnhofer aus Altenstadt wählen.
Aufgrund der im vergangenen Jahr geänderten Satzung konnte nun erstmals ein Vorstandsrat gewählt werden. Es gehe in diesem kleinen Kreis hauptsächlich um die Ideenfindung, hieß es. Kerstin Birkner aus Altenstadt, Helga Wondrak aus Moosbach, Eva Schmidt und Lydia Großmann erklärten sich bereit, sich hier einzubringen.
Kristin Meier und Christine Seidl prüfen die Kasse.

JHV 2019 Ehrungen

EHRUNGEN:

 Zur ersten ehrenvollen Aufgabe der neuen Vorsitzenden Lydia Gajan gehörte es, langjährige Mitglieder für ihre Treue, passend zum Frühling, mit einem Blumengruß auszuzeichnen.
Für 55 Jahre beim Evangelischen Frauenbund wurde Lilli Lang geehrt (sitzend, rechts), die die Ehrung auch höchstpersönlich in Empfang nahm.
So lange sind auch Ida Lehner und Nathalie Pröls dabei, die aber nicht anwesend waren.
40 Jahre ist Gisela Käs im Frauenbund aktiv.
Auf 25 Jahre können folgende Frauen zurückblicken:
Regina Aichinger, Johanna Hopf, Helga Ibisch, Erna Jungkunst-Kölbl, Helga Meidenbauer, Christiane Meidenbauer, Emilia Schneider, Katharina und Susanna Pesamosca, Karin Wappmann, Rita und Gertraud Wittmann.

 

 

 

Auf den Spuren der Wildgans: über Iona – eine schottische Communität.

 

Pfarrer Thomas Zeitler stellte die Arbeit der ökumenischen Iona Community in Schottland dem Evangelischen Frauenbund Vohenstrauß und dem Trägerverein ökumenische Autobahnkirche Waidhaus sehr eindrücklich vor.
Am Donnerstag, den 24.01.2019 kamen über 25 Personen im Evangelischen Gemeindehaus zusammen, um gemeinsam zu entdecken, was sich hinter und in der Iona Communität verbirgt.

DSC02468b

Zu Beginn feierten sie gemeinsam eine Abendandacht mit Texten und Liedern aus der Communität. Gunhild Stempel aus Waidhaus und Christina Ponader aus Vohenstrauß gaben einen Einblick in die besondere Spiritualität mit poetisch gestalteten und schöpfungsverbundenen Texten, die zum Nachdenken und zum politischen und sozialen Handeln aufrufen und internationalen Melodien aus Schottland, Afrika und Australien wie „God welcomes all“ oder „Walk a mile in my shoes“

.
DSC02487bIm Anschluss wurde Referent Pfr. Thomas Zeitler per Skype zugeschaltet, da er sich zum Zeitpunkt des Vortrags in England befand. Trotz Videochat war dennoch ein guter Austausch und die Vermittlung interessanter Eindrücke anhand von persönlicher Geschichte, Bildern und Geschichte und Gegenwart der Communität gewährleistet.
Die Insel Iona, im Nordatlantik vor der Küste Schottlands gelegen, ist einer der großen spirituellen Anziehungspunkte unserer Zeit: Tausende pilgern jedes Jahr zu dem 563 vom irischen Mönch Columban gegründeten Kloster, von dem aus das Christentum nach Schottland gebracht wurde. Wichtig und prägend für den Ort ist aber auch die Arbeit der ökumenischen Communität Iona. Sie wird oft auch als „Taizé des Nordens“ bezeichnet. Ähnlich wie über die eingängigen Taizé-Lieder findet man den Zugang zur Communität leicht über die besondere Spiritualität der Texte und Lieder. Diese sind weniger klassische Lobpreis-Melodien als vielmehr schottisch geprägte Folklore, Melodien aus Afrika, Südamerika und anderen Erdteilen, verbunden mit der ganz eigenen schöpfungsverbunden-schottisch-keltischen Art der Texte.
Die ökumenische Communität wurde 1938 vom Glasgower Pfarrer George MacLeod ins Leben gerufen. Er stellte angesichts der Weltwirtschaftskrise ein ganz besonderes soziales Projekt auf die Beine: Jungpfarrer und arbeitslose Werftarbeiter bauten in Gemeinschaft die verfallene Abtei auf der Insel Iona wieder auf. Im Zusammenleben lernten sie voneinander Gebet und Arbeit. Aus dieser Arbeit heraus wuchs eine Communität, die heute 180 Mitglieder, 1500 „Associated Members“ und 1500 „Freunde“ insbesondere in den protestantischen Ländern auf der ganzen Welt zählt. In sogenannten „family groups“ unterstützen sich diese im geistlichen Leben miteinander und bringen sich vor Ort in die christliche Arbeit ein.
Ähnlich wie die Communauté de Taizé (gegründet 1949) versucht die Iona-Community, Spiritualität und gesellschaftliches Engagement neu zusammen zu bringen. In der Iona-Community nimmt das Engagement und die gegenseitige Unterstützung jedoch im Vergleich eine größere Rolle ein als die kontemplative Seite. Dies wurde besonders beim Blick auf die Regel der Communität deutlich: tägliches Gebet, politisches und soziales Engagement vor Ort, Unterstützungsgruppen und gegenseitige Reflexion sowie Teilnahme am Gemeinschaftsleben ergänzen sich hier. Was so leicht erscheint, ist im Alltag nicht so leicht umzusetzen. In der Landeskirche in Deutschland begnügt man sich oft mit Kirchensteuer und Kirchgeld und diskutiert weniger mit- und untereinander soziale, ökologische und ethische Fragen des täglichen Lebens und Verhaltens.
Bildern aus dem Leben der Communität und von der Schönheit der Insel rundeten den Vortrag ab.

 

 

 

Evangelischer Frauenbund feiert 95 Jahre und spendet 1000 Euro
(Bericht: Elisabeth Dobmayer, Onetz vom 18. Dezember 2018) 

95JahreDie Mitglieder des evangelischen Frauenbunds haben am dritten Adventssonntag im Spätaufstehergottesdienst an Stadtpfarrer Dieter Schinke eine Spende von 1000 Euro übergeben. Symbolisch war sie dargestellt durch einen roten Biberschwanz-Dachziegel. Er sollte auf die geplante und dringende Dachsanierung der evangelischen Stadtkirche hinweisen.
Der Frauenbund feiert 95-jähriges Jubiläum. Die 113 Mitglieder blicken stolz auf das Erreichte zurück.
Frauenbundvorsitzende Karin Wappmann sagte, nur wegen der vielfältigen Aktivitäten während des Jahres seien solche Spenden überhaupt möglich.
Stadtpfarrer Schinke sagte, das Frauenbild habe sich in den zurückliegenden 95 Jahren gravierend verändert. Vom Führerschein bis zur Gleichberechtigung und der Übernahme von verantwortlichen Ämtern in der evangelischen Kirche oder in der Politik stehen heute Frauen ihren Posten.
Bei der Jubelfeier waren auch der ehemalige Stadtpfarrer Hermann Bock mit Ehefrau Lieselotte und die Ehefrau des ehemaligen Stadtpfarrers Peter Peischl, Gabriele Senger-Peischl dabei. Die beiden Frauen engagierten sich während der Amtszeit ihrer Ehemänner im Frauenbund. Erstere war viele Jahre Vorsitzende.
Die Mitglieder ließen das Festjahr bei einem Treffen im Gemeindehaus ausklingen.


 Frauen helfen Obdachlosen
(Bericht: Elisabeth Dobmayer, Onetz vom 10. Dezember 2018)

Asyl"Statt alle Not, alles Elend, allen Schmutz, Dreck und Schande zu verdrängen, sollte man sich der Angst stellen, die jeder von uns in sich hat. Die Angst, dass die innere Haltlosigkeit für jeden von uns in der sichtbaren Haltlosigkeit der Straßen enden könnte.“
Die Obdachlosenhilfe „Die Initiative e. V.“ weiß, wie viele Menschen in allergrößter Not sind und kein Dach über den Kopf haben. Vor allem junge Menschen ohne Wohnung bereiten den Vorsitzenden Ursula Barrois und Walter Max Fentzke mehr und mehr Kopfzerbrechen.
Sie sitzen am adventlich geschmückten Tisch im evangelischen Gemeindehaus und berichten den fleißigen Strickerinnen um Karin Wappmann, Doris Kirschstein und Helga Wondrak von ihrer Arbeit in Weiden. Eva Schmidt war auf die Initiative aufmerksam geworden und die Strickerinnen sagten sofort zu, sich für die Obdachlosen stark zu machen.
Zwei Notpakete, unzählige selbstgestrickte Mützen und Schals sowie obendrauf auch noch 200 Euro Spendengeld vom Evangelischen Frauenbund, waren im Gemeindehaus für die beiden Vertreter aufgeschichtet, die sich riesig über diese Unterstützung freuten.
Hildegard Busch vom Missionskreis legte ebenfalls spontan Stricksachen dazu, so dass es laut Karin Wappmann, fast eine ökumenische Hilfsaktion wurde.
Freudestrahlend nahmen die beiden Vorsitzenden die Geschenke entgegen, die hervorragende Dienste für die Obdachlosen leisten werden. In die Notpakete steckte Karin Wappmann mit ihrem Team, Hygieneartikel, Lebensmittel und Artikel, die den betroffenen Menschen den Alltag ein klein wenig heller machen.


Integration geht durch den Magen
(Bericht + Foto: Elisabeth Dobmayer, Der Neue Tag vom 18. September 2018)  

Multikultikochen

Knapp 11 000 Kilometer liegen zwischen Vohenstrauß und Äthiopien. Diese riesengroße Entfernung hat der Evangelische Frauenbund mit Rahima und anderen Asylbewerberinnen ganz leicht überwunden.
Vor allem Afrika scheint von der Weltkarte des Essens verschwunden zu sein, denn die meisten bringen das Land mit Hunger und Armut in Verbindung.
Beim multikulturellen Kochabend des Evangelischen Frauenbunds in der Küche des Sonderpädagogischen Förderzentrums kochten Rahima aus Äthiopien, Mariyana Stoyanova und Nikol Jiristova aus Bulgarien, die Kurdinnen Diman und Nawaz sowie Svetlana Völkl aus der Ukraine landestypische Speisen.Es waren besondere Geschmackserlebnisse, die die Frauenbund-Mitglieder um Lydia Gajan, Christa Lehner, Ulrike Kießling, Lore Marko, Andrea Weich und Bärbel Riedel erlebten. Auch Nina Mehta-Jander und Petra Klimt sowie Maximilian Rewitzer halfen mit.
Im heißen Fett rösteten die Kurdinnen Mandeln, Sultaninen und Kartoffeln an, die später unter den Reis gemischt wurden. Die Bulgarin panierte ihre mit Käse gefüllten Paprika. Mit Gastfreundschaft und in entspannter Atmosphäre gaben die Ausländerinnen ganz neue Erfahrungen an die Einheimischen weiter. Auch Integration geht durch den Magen. Ein deftiges Fleischgericht aus Äthiopien mit Rindfleisch und Baharat, einer Gewürzmischung, wurde landestypisch mit Injera gereicht. Der saure, schwammartige Teig ist Grundlage für fast jedes Gericht. Völkl rollte ihren Nudelteig aus und stach kleine Kreise aus. „Ich koche Warenyky auf ukrainische Art.“Sie wurden mit Kartoffelteig oder mit gewürztem Hackfleisch gefüllt. Die halbmondförmigen Teigtaschen wurden in Salzwasser gekocht. Abschließend ließen sich die Teilnehmerinnen die Gerichte schmecken.


REZEPTE

Firfir

Vier Zwiebeln klein gewürfelt, eine halbe Knoblauchknolle (fünf bis sechs Zehen) gerieben, ein vier Zentimeter großes Stück Ingwer, eine Tomate klein gewürfelt, vier Teelöffel Paprikapulver edelsüß, ein Teelöffel Baharat, nur Butter zerlassen und mit einem Viertel Teelöffel Baharat vermischen. Ein Kilogramm Rindfleisch, klein geschnitten, zwei Teelöffel Salz, Rapsöl, gewürzte Butter einrühren. Injera grob zerreißen und in den Topf geben, umrühren. Mit einem Injera abdecken. Fertig.


Warenyky

Nudelteig herstellen. Füllung:Hackfleisch gemischt, Salz, Pfeffer, Petersilie, Schnittlauch, ein Ei. Füllung in die Teigtaschen geben und im heißen Wasser 20 Minuten kochen. Die Zwiebeln kleinwürfeln und in der Pfanne goldgelb anschwitzen und anschließend über die gefüllten Teigtaschen geben. Svetlana Völkl (rechts) bringt das ukrainische Nationalgericht Warenyky auf den Tisch. 

 

Kräuterwanderung mit Gertie Kreuzer

03 IMG 0924 2 klDer Evangelische Frauenbund Vohenstrauß hatte in den Penzach eingeladen, um sich auf die Suche nach Wildkräutern zu begeben. Auf kurzem Weg rund um das „Penzachhäuschen“ konnte die Referentin Gertie Kreuzer den Teilnehmern eine überraschende Vielfalt von Pflanzen mit Heilkräften zeigen.





 

02 IMG 0921 2 klDie Kräuterpädagogin aus Waidhaus erläuterte die Wirkkraft der Kräuter, die Verwendung, das Sammeln und Konservieren. Ebenso die Herstellung von Teemischungen und Kräutersalzen. Einfache, aber wirkstoffhaltige Lebensmittel.






 

04 IMG 0926 2 klIhr großes Fachwissen und ihr wertschätzender Umgang mit der Natur überzeugte alle Teilnehmer, die sehr aufmerksam ihren Erläuterungen lauschten. Die Zeit verging wie im Fluge.





 



01 IMG 0932 2 klDie Kostproben, die dann am Ende des Rundgangs am Penzachhäuschen verzehrt wurden waren delikat. Gertie Kreuzer zeigte auf, wie mit Kräutern gekocht und Lebensmittel verfeinert werden können.
Kräuterbrot mit Pesto, eingelegter Käse, Fruchtaufstriche und die leckeren Nachspeisen überzeugten alle Anwesenden. Ein gelungener Abend in malerischer Umgebung.

 

Mitgliederversammlung 2017 des Evangelischen Frauenbundes 


JHV 2017Karin Wappmann begrüßte viele Mitglieder des Frauenbundes zur alljährlichen Hauptversammlung.
Die Mitgliederzahl hat sich - trotz des Todes von Lina Ciecka und eines Austritts - mit sieben Neuzugängen auf 116 erhöht.
Die Vorstandschaft musste Sabine Dorn und Gabi Senger-Peischl verabschieden. Dafür erklärten sich Bärbel Riedel und Neumitglied Sabine Ferchow zur Mitarbeit bereit.
Für Ihre langjährige Treue wurden fünf Mitglieder geehrt: Für 50 Jahre:
Herta Daubenmerkl, Frieda Reinl, Olag Schwartz, für 40 Jahre Christa Suckart, für 30 Jahre Irmgard Fiala.

Mitgliederversammlung 2016 des Evangelischen Frauenbundes
(Bericht + Foto: Elisabeth Dobmayer, Der Neue Tag vom 30. Januar 2016) 

Ärger über Bauernmarkt-Termin

Über die Terminierung des Bauernmarkts am 22. Mai, mitten in den Pfingstferien,
sind die Mitglieder des 2016 JMVEvangelischen Frauenbunds gar nicht glücklich. „Das ist ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt für so ein Fest“, kritisierte Vorsitzende Karin Wappmann in der Jahreshauptversammlung.
Gerade in dieser Zeit hätten Berufstätige einmal die Möglichkeit, wegzufahren. Aber dann werde so ein Fest veranstaltet, bei dem jede helfende Hand in den Vereinen gebraucht werde. Das gleiche Problem hätten auch die Angestellten im Haus für Kinder Gottfried
Sperl, die zu dieser Zeit im Urlaub seien. Ausgerechnet am Abend der Jahreshauptversammlung im Gasthof „Drei Lilien“ lief zeitgleich die Zusammenkunft im Rathaussaal über die organisatorische Absprache zum Fest, informierteWappmann.
Im engeren Vorstand ergaben sich im abgelaufenen Vereinsjahr einige Änderungen,
die das Gremium schrumpfen ließen. Ein „netter Umstand“ trat bei Sabine Dorn mit der
Geburt ihres zweiten Kinds ein, das ihr eine aktive Mitarbeit kaum ermöglicht.
Gertraud Wittmann legte aus beruflichen Gründen die Vorstandsarbeit nieder.
Unter den verbleibenden sechs Mitgliedern sind die meisten berufstätig, und so werde die  Arbeit zunehmend erschwert. Wären nicht die bewährten Hände von Lydia Großmann und Gabriele Albrecht, müsste der Evangelische Frauenbund längst die Geburtstagsbesuche aufgeben. Eva Schmidt und Doris Kirschstein sind ebenfalls unentwegt für die Gemeinschaft
zur Stelle, wenn sie gebraucht werden. Deswegen dankte Wappmann den Helferinnen für ihren vorbildlichen Einsatz.
Es wäre dringend nötig, dass sich Quereinsteigerinnen aktiv bei den verschiedenen Aktionen und Anlässen einbrächten, bat die Vorsitzende
um Mithilfe in den kommenden Monaten.
Nach einem Neuzugang hat die Gemeinschaft 111 Mitglieder. Glücklicherweise war im vergangenen Jahr kein Sterbefall zu verzeichnen. Als Hausaufgabe gab Wappmann den 33 anwesenden Frauen mit auf den Weg, möglichst jeweils ein Mitglied zum Beitritt zu motivieren, um
den Fortbestand zu sichern. Mit dem Bauernmarkt im Mai und dem evangelischen Gemeindefest am 10. Juli auf dem Kirchenvorplatz stehen zwei Großereignisse im Kalender. Mit dem Altenstädter Frauenbund werden sich die Vohenstraußerinnen beim ersten Termin wieder in der Kaffeestube und dem Kuchenstand einbringen. Da beim Gemeindefest der Elternbeirat die Kaffeestube übernehme, würde der Frauenbund eventuell mit Eintöpfen und Salaten Akzente setzen. Außerdem schwebe Wappmann ein Literatur-Café vor. Dazu könnten eine Woche vorher noch brauchbare Bücher abgegeben werden, in denen die Besucher dann in bequemen Stühlen mit Sonnenschirmen schmökern könnten. Lore Marko gab einen Einblick in die Finanzen. Christine Seidl, die mit Bärbel Riedel die Belege geprüft hatte, sprach von einer sehr ordentlich geführten Kasse.
Edda Höcker (Zweite von rechts), Waltraud Janner und Berta Jungkunst gehören ein halbes Jahrhundert zum evangelischen
Frauenbund. 25 Jahre sind es bei Renate Bergmann (Dritte von links) und Maria Fuchs. Mit bepflanzten Blumenschalen dankte der Vorstand
den Geehrten.

 

Evangelischer Frauenbund Bayern bietet Online-Computerkurs an.
Kursbeginn 25. Februar 2016
In diesem Kurs lernen Sie, Foren zu nutzen, mit Skype über das Internet zu telefonieren, digitale Bilder zu bearbeiten, eine Präsentation zu erstellen, Daten in ein Tabellenkalkulationsprogramm einzugeben, zu formatieren und einfache Berechnungen durchzuführen.
Mit Dropbox lernen sie einen virtuellen Ordner im Internet kennen, auf den Sie von jedem PC aus zugreifen können. Außerdem werden soziale Netzwerke (z.B. facebook, youtube) vorgestellt sowie Handhabung und Nutzungsmöglichkeiten erklärt.
Sämtliche Lerneinheiten können zu Hause am eigenen Computer erarbeitet werden. Das virtuelle Klassenzimmer mit den Kursinhalten ist über das Internet rund um die Uhr zugänglich, sodass die Teilnehmerinnen zu selbstbestimmten Zeiten lernen und die Inhalte sooft sie wollen wiederholen können.
Entwickelt wurde der E-Learning-Kurs vom Institut für Lern-Innovation der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und richtet sich an die mittlere und ältere Generation. Durchgeführt und betreut wird der Kurs von der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft Medien des Deutschen Evangelischen Frauenbundes Landesverband Bayern e.V. (EAM).
Die Tutorinnen helfen bei allen Fragen und Problemen weiter. Dabei erfolgt die Kommunikation über E-Mail, Diskussionsforen und Telefon.
Weitere Informationen unter www.def-bayern.de oder Tel. 089/98105788, den Flyer können Sie hier downloaden
Anmeldung bei Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Anmeldeschluss ist der 19. Februar 2016.

 

Bei Luther zu Tisch
(Bericht + Foto: Elisabeth Dobmayer, Der Neue Tag vom 02. November 2015)

2015 Lutherabend
Den Reformationstag nutzten die Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde nach dem Gottesdienst in der Stadtkirche zu einem geselligen Beisammensein im Gemeindehaus. Dabei kamen auch weniger bekannte Seiten des Reformators zur Sprache.
Der evangelische Posaunenchor (im Bild im Hintergrund) gestaltete die Feier.


„Ein feste Burg ist unser Gott“, sang die evangelische Kirchengemeinde beim Reformationsfest in der gut besuchten Stadtkirche zum Thema „Bei Luther zu Tisch“.
Luther hat dieses Lied wohl 1529 geschrieben, denn 1531 sei es zum ersten Mal gedruckt worden. Nach mehr als einem Jahrzehnt der Anfechtungen und Kämpfe gegen Kirche, Staat und Teufel, fand der Reformator endlich Gewissheit und Frieden. Das merkte man auch an seinen Reden, die er zu Tisch hielt, informierte Karin Wappmann im Gottesdienst. Sie erinnerte dabei auch an die Szene auf der Wartburg, wo Luther sein Tintenfass nach dem Teufel warf oder an den Lutherfilm, in dem der Mönch Martinus in Worms unmittelbar vor seinem Auftritt mit sich und dem Teufel ringt.
Der Teufel spielte für ihn – anders als heute in der protestantischen Theologie – in seinem Denken und Leben noch eine große Rolle. Im Alter kommt er jedoch zur Ruhe und hat seinen inneren Frieden mit dem Teufel gemacht.
Immer lustig und lebhaft
Pfarrer Dr. VolkerWappmann widmete sich den Ausführungen des Zeitgenossen Petrus Mosellanus, der Luther als einen Mann voller Gelehrsamkeit und vortrefflicher Kenntnis der Schrift beschreibt. „In Gesellschaft ist er lustig, scherzhaft, lebhaft und immer freudig, immer munteren und fröhlichen Gesichts, ob ihm auch die Widersacher noch so sehr drohen, man sieht es ihm an, dass Gottes Kraft bei seinem schweren Werke mit ihm ist.“ Rudi Großmann schlüpfte in die Rolle des Johannes Dantiscus, Erasmus Alberus und in Luther, Gerhard Bär verkörperte Erasmus von Rotterdam. In den Dialogen kamen gleichwohl die Gönner, Fürsprecher und Widersacher zu Wort.
Nach dem Abendmahl und Segen trafen sich viele Teilnehmer im Gemeindehaus zum geselligen Beisammensein. Der Posaunenchor gestaltete die Feier mit. Deftiges Essen war schon immer Bestandteil der Tischgesellschaften Luthers, dem er selber immens zusprach. Unterhaltsam war der Abend in jedem Fall. Mit einem köstlichen und herzhaften Büfett wurden die Teilnehmer eingeladen, gemeinsam Mahl zu halten.
Deutscher Teufel
Danach traten wieder Luther (Rudi Großmann), Luthers Ehefrau Katharina von Bora (Karin Wappmann) und Dr. Volker Wappmann, der verbindende Texte sprach, vor die Gäste, unter ihnen auch Stadtpfarrer Peter Peischl, und unterhielten mit Anekdoten aus dem Leben des Reformators.
„Jedes Land muss seinen eigenen Teufel haben, Italien seinen und Frankreich seinen. Unser deutscher Teufel wird ein guter Weinschlauch sein. Und diese Art ,ewiger Durst‘ wird Deutschlands Plage bleiben – ist meine Sorge – bis zum Jüngsten Tag“. Weiter soll er geäußert haben: „Wir könnten auf die Gerste verzichten und statt Bier Wasser trinken. Aber die jungen Männer scheinen ohne Bier keine Freude zu haben, denn Spielen allein macht nicht fröhlich und Liebschaften machen auch keine fröhlichen Leut’, darum halten sie sich ans Trinken.“
Fehlen durfte natürlich auch das berühmte Zitat vom Apfelbäumchen: „Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“

 

Flexibel, entspannt und vital mit Schüssler Salzen

07 DSC 0109Am 21.10.15 berichtete Martina Jäger von der Deutschen Homöopathie-Union über die Anwendung der Schüssler Salze, um gesund durch das Alltagsleben zu kommen.

In einem lebendigen und leicht verständlichen Vortrag zeigte sie die Wirkungsweise der Salze auf und bei welchen Beschwerden sie helfen können.

Zahlreiche Zuhörer hatten den Weg ins Gemeindehaus gefunden. Die Zusammenarbeit des Frauenbundes mit den Vohenstraußer Apotheken und Martin Wolf hat sich bewährt!

 

 

 

Mitgliederversammlung 2015 des Evangelischen Frauenbundes
mit Neuwahlen
(Bericht + Fotos: Elisabeth Dobmayer, Der Neue Tag vom 09. und 10. Februar 2015)


 Verjüngungskur im Vorstand

2015 JMV 01Der Vorstand des evangelischen Frauenbundes hat sich gehörig verjüngt. Vorsitzende Karin Wappmann scharte unter dem Motto der  Jahreslosung „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob“ eine neugewählte Truppe um sich.
In der Jahreshauptversammlung im Gasthof „Drei Lilien“ wickelte Ulrike Kießling die Neuwahlen zügig ab. Vorsitzende Karin Wappmann erklärte ihre Bereitschaft, als Vorsitzende aktiv an der Spitze der Frauengemeinschaft weiterzumachen. Lydia Gajan, die auch bisher bereits als Beisitzerin im Vorstand war, übernimmt nun den Stellvertreterposten. Lore Marko verwaltet die Finanzen und die schriftlichen Angelegenheiten übernimmt ab sofort Andrea Weich. Christa Lehner ist aus dem bisherigen Vorstand weiter dabei, Gertraud Wittmann, Sabine Dorn und Gabi Senger-Peischl sind neu als Beisitzerinnen gewählt worden. Die Kasse prüfen wie bisher Christa Seidl und Bärbel Riedel.
„Nehmt einander an, seid füreinander da, geht aufeinander zu, zum Wohle Gottes“, sagte Wappmann. In vielen Bereichen habe dieser Aufruf in den zurückliegenden Wochen Bestätigung erfahren.
Der Frauenbund vernetzte sich mit den Präparanden, um die Kirche zu schmücken. Die Jugend mit Reinhard Lehner half dem Frauenbund, die Christbäume aufzustellen und wieder zu entfernen. Der Jugendausschuss verlegte am Tag der Jahreshauptversammlung sogar die Sitzungszeit, damit Frauenbundmitglieder bei der Wahl anwesend sein konnten.
Christina Ponader, Julia Scheibl, Andrea Weich, Isolde und Carina Scholz sowie Evi Kelnhofer traten dem Zusammenschluss bei und tragen mit der Beitragszahlung zur Vereins- und Verbandsarbeit bei, ermöglichen Spenden und  karitative Tätigkeiten, betonte die Vorsitzende. 

Weiter in Rufweite

„Es ist in Ordnung, wenn sich Vorstandsmitglieder aus einem Amt zurückziehen wollen.
Wenn sie ihre Kräfte für ihre Gesundhei 2015 JMV 02t, ihre Familie oder ihre Arbeit brauchen“, zeigte sich Wappmann verständnisvoll für die Entscheidung Einzelner.
Aus der Vorstandsarbeit schieden Gabi Albrecht, Lydia Großmann, Doris Kirschstein, Silvia Beck und Hanna Hopf aus. Mit einem gemeinsamen Frühstück werde sich der Vorstand bei den ehemaligen Führungskräften verabschieden. Ein buntbebilderter Terminkalender zum Eintragen der nun gewonnenen Freizeit war ein weiteres Geschenk an die Frauen.
Wertschätzung gab es von Karin Wappmann aber auch für jene Mitglieder, die seit Jahrzehnten treu zum Frauenbund in der evangelischen Kirchengemeinde halten. 30 Jahre sind Liselotte Bock, Irmgard Eberhard, Rita Scholz, Anita Gollwitzer und Anneliese Gaach nun schon dabei.
25 Jahre sind es bei Renate Münchmeier und Gertraud Ibisch. Mit Aquarell-Urkunden des Deutschen Evangelischen Frauenbundes dankte die Vorsitzende jedem einzelnen Mitglied für die jahrelange Unterstützung.
Für Werner Albrecht und Rudolf Großmann brachte die Vorsitzende ebenso Geschenke mit, da sich beide Herren uneigennützig bei der Bilderdokumentation im Jahresablauf oder bei der Flyer-Herstellung einbrachten.
Hanna Hopf, die den Kassenbericht vortrug, erklärte, dass die Gemeinschaft das Projekt „Hände waschen nicht vergessen“ der Aktion „Brot für die Welt“ mit einer 200-Euro-Spende unterstützte. Der evangelische Stadtpfarrer Peter Peischl dankte den Spendern für diese Zuwendung, die in den Tschad fließt. Dort würden viele Kinder an Bakterien und Keimen sterben. Mit Aufklärungsarbeit
wollen die Hilfskräfte dem entgegenwirken.
„Hinter jeder Pfarrei steht ein tüchtiger Frauenbund“, wandelte Pfarrer Peischl den bekannten Satz „Hinter jedem tüchtigen Mann steht eine starke Frau" ab. Vieles passiere und geschehe durch die Frauen im Verborgenen, erkannte Stadtpfarrer Peischl an.
Mit einer Bilderschau rief Wappmann das abgelaufene Jahr noch einmal in Erinnerung.

Mitgliederversammlung 2014 des Evangelischen Frauenbundes:

IMG 9111 klDie Mitglieder haben sich zur Einstimmung auf den kurzweiligen Abend bereits eine Stunde vorher zum geselligen Beisammensein mit gemeinsamen Abendessen getroffen. Wappmann berichtete von sieben Neuaufnahmen, die sie in der Runde mit Übergabe der Frauenbundnadeln willkommen hieß.
Neu in die Gemeinschaft sind Dunja Schober, Dr. Doris Kurzka, Ingeborg Hofmann, Ingrid Höllerer, Lore Marco, Petra Gollwitzer und Helga Stahl eingetreten.
Die Kassengeschäfte listete Johanna Hopf auf. Arbeitsreich gestaltete sich das Jubiläumsjahr für die Kassiererin.
 Dafür erntete sie allseits viel Lob. Christine Seidl die mit Bärbel Riedel die Belege prüfte, attestierte sehr ordentlich ausgeführte Buchungen und hatte demnach keinerlei Beanstandungen.
Eine Meditation zur Jahreslosung „Gott nahe zu sein ist mein Glück“ aus Psalm 73 lieferte Christine Seidl.
Glück – ein schillerndes Wort und Glücksmomente seien im Leben eines jeden Menschen verschieden. Lydia Großmann erinnerte im Totengedenken an Therese Weiß, Else Kohler, Elisabeth Scholz, Amalie  Kastl und Emma Sommer.
Johanna Hopf erstellte zum Jubiläum ein bunt illustriertes Fotobuch, das Mitglieder zum Preis von 35 Euro bestellen könnten, informierte Wappmann. Für die vielen Mühen überreichte sie an Johanna Hopf einen Blumenstock.
Die Vorsitzende zeichnete schließlich Mitglieder für langjährige Treue aus. Lilli Lang, Nathalia Prölß, Erika Mäckl und Ida Lehner sind nun
schon ein halbes Jahrhundert beim evangelischen Frauenbund.
35 Jahre sind es bei Gisela Käs und 30 Jahre bei Elfriede Leschka und Elfriede Hilburger.

 

Mitgliederversammlung 2013 des Evangelischen Frauenbundes:

90 Jahre und voller Ideen

  JHV 2013 klZur jährlichen Mitgliederversammlung konnte die Vorsitzende Karin Wappmann zahlreiche Mitglieder, Pfr. Peischl und die Religionspädagogin Sabine Dorn im Gasthof Drei Lilien begrüßen.
Frau Dorn gestaltete eine Andacht zur Jahreslosung „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir".
Danach erfolgte das Totengedenken an die verstorbenen Mitglieder durch Lydia Großmann.
Karin Wappmann ließ das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren. Sie zeigte auf, dass trotz sinkender Teilnehmerzahlen die Stimmung bei den einzelnen Veranstaltungen sehr gut war. Ebenso war die Spendenbereitschaft an Sach- und Geldspenden sehr groß, sodass unter anderem 2500 € an den Hilfsverein zum Krippenumbau gespendet werden konnten.
Großen Dank für die gute Zusammenarbeit sagte sie vor allem Gabi Albrecht, die als zweite Vorsitzende die Geburtstagsbesuche, das Kranz- und Bögenbinden sowie die Organisation des Stadt- und Gemeindefest übernommen hatte. Ohne eine gute Zusammenarbeit in der Vorstandschaft, so Wappmann, wäre vieles nicht möglich.
Kassenprüferin Christine Seidl bestätigte eine einwandfreie und transparente Kassenführung durch Hanna Hopf. Dies dankten ihr die Anwesenden mit Applaus. Nach dem
Ausscheiden von Angelika Stahl -Grundmann wurde per Akklamation Lydia Gajan als Beisitzerin in den Vorstand gewählt. Sie übernimmt die Pressearbeit, die im Jubiläumsjahr doch etwas umfangreicher wird.
Ein Fotorückblick von Rudi Großmann zeigte Impressionen aus den Veranstaltungen des Vorjahres, bevor Karin Wappmann das geplante Jahresprogramm 2013 vorstellte. Sie ging besonders auf das 90-jährige Jubiläum des Ortsverbandes ein, das am 22. September mit einem Festgottesdienst und anschließender Jubiläumsfeier geplant ist. Aus diesem Anlass wird ein Fotowettbewerb für Frauen veranstaltet, zu dem Karin Wappmann die Anwesenden einlud. Flyer zum Jahresprogramm und zum Fotowettbewerb liegen im Kirchenvorraum aus.

 

2500 Euro für Kinderkrippe

Evangelischer Frauenbund überreicht Spende – Sanierung muss Ende 2013 abgeschlossen sein

(Bericht + Foto Elisabeth Dobmayer, Der Neue Tag vom 14. Dezember 2012)

Kinderkrippe FB Foto„Tochter Zion freuet euch", unter diesem Motto stand die Adventsfeier des Evangelischen Frauenbunds im evangelischen Gemeindehaus. Anlass zur Freude gebe es reichlich, stellte Vorsitzende Karin Wappmann fest. Denn aus vielen Aktionen war es gelungen, den Erlös von 2500 Euro für die Sanierung des ehemaligen Kinderasyls an der Bahnhofstraße dem evangelischen Hilfsverein zur Verfügung zu stellen. Pfarrer Peter Peischl war beeindruckt von der Summe. Der Innenausbau laufe auf Hochtouren, denn die Sanierung müsse wegen der Kinderkrippe Ende 2013 abgeschlossen sein, informierte Peischl. Im kommenden Jahr könne der Frauenbund, dessen Wiege im ehemaligen Kinderasyl liege, auf 90 Jahre Bestehen zurückblicken. Unter dem Motto „Da bin i dahoam – Vohenstrauß im Wechsel der Jahreszeiten" gibt es einen Wettbewerb. „Fotografieren Sie Ihre Stadt", sagte die Vorsitzende. Teilnehmen können alle Frauen über 18 Jahre. Bei der 90-Jahr-Feier im September erfolge die Preisvergabe der prämierten Bilder.
Geplant sei unter anderem eine Ausstellung in der Friedrichsburg vom 15. bis 20. September, um die Fotos der Öffentlichkeit zu präsentieren, sowie die Herausgabe eines Kalenders. Nähere Informationen unter Telefon 09651/1281. Eine weitere Freude galt den Neumitgliedern Religionspädagogin Sabine Dorn und Ulrike Suckart. Mit dem Lied „Macht hoch die Tür die Tor macht weit" mit Inge Hofmann am Klavier stimmten sich die Besucher auf die Weihnacht ein.

 

Aus der Jahresmitgliederversammlung 2012

JHV 2012 klVikarin Julia Wappmann, Floß, leitete mit einigen theologischen Gedanken zur Jahreslosung 2012 die Mitgliederversammlung ein. Nach dem Totengedenken ehrte 1. Vorsitzende Karin Wappmann langjährige Mitglieder:
In einer Zeit, in der Unverbindlichkeit und Beliebigkeit an der Tagesordnung sind, sei die Bindung an einen Verein etwas ganz Besonderes. Vor vielen Jahrzehnten hätten 13 Frauen zu einer Mitgliedschaft im Frauenbund JA gesagt. Durch sie sei der Verein mitgetragen, vielleicht auch manchmal ertragen worden. Was wäre der Ev. Frauenbund Vohenstrauß ohne seine Mitglieder? Was wäre die Kirchengemeinde Vohenstrauß ohne engagierte Mitglieder? Kuchen und Eintöpfe zum Gemeindefest, Kranzbinden an Konfirmationen, Adventskranz und geschmückte Bäume. All das und noch viel mehr sei mehrheitlich von Frauenbundfrauen erarbeitet worden. Durch Jahresbeitrag und Spenden könnten unzählige soziale Projekte mitfinanziert werden: In der Kirchengemeinde (z. B. Abendmahlskelch), im Dekanat (Frauenhaus) und innerhalb des Dachverbandes (Haus für Mutter und Kind in Fürth).
Viele Veränderungen, z.B. in der Politik könnten nur durch die Zugehörigkeit in einem Dachverband verwirklicht werden. Vor dem Computer, vor dem Fernseher alleine, könne die einzelne Frau nichts bewegen, da sie bewegt werde. In einem eingetragenen Verein hingegen, durch die Gemeinschaft Vieler sowie die Strukturen des Verbandes könne man in vielen kleinen Schritten das Gesicht der Welt verändern.
Für 20 Jahre wurde Therese Weiß, für 25 Jahre Mitgliedschaft Irmgard Fiala geehrt. Für 30-jährige Mitgliedschaft wurden geehrt: Karolina Schuller-Wüst, Gerda Dettki, Gisela Lampe, Inge Kopp, Laura Lehner, Bärbel Skriebeleit und Pauline Reinl. 40 Jahre im Frauenbund sind Rita Gollwitzer und Sigrid Hilburger; 45 Jahre sind Olga Schwarz, Frieda Reinl und Herta Daubenmerkl im Verein. Karin Wappmann stellte das Jahresprogramm vor.Alle Veranstaltungen finden im ev. Gemeindehaus, Sophienstraße statt. Das komplette Jahresprogramm liegt in der Kirche aus oder der Flyer kann -> hier <- eingesehen werden.

Pfarramt
Pfarrgasse 7
92648 Vohenstrauß

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Telefon: (0 96 51) 22 69
Fax: (0 96 51) 36 08

Bürozeiten:
Montag: 10-14 Uhr
Mittwoch: 8-12 Uhr
Donnerstag: 16-19 Uhr